Preis für Internationale Verständigung unter der Jugend 2016 wird an die Klasse 7a der Schule am Andreasried Erfurt und die Klasse 10b der SGS “Conrad Ekhof” Gotha verliehen

Die Träger unseres Jugendpreises stehen fest. Wir waren beeindruckt von der großen Zahl engagierter, einfallsreicher und erfolgreicher Projekte junger Menschen an Schulen und Hochschulen in Thüringen, unter denen viele eine Auszeichnung verdient hätten. Die Wahl der Jury fiel auf die Bewerbungen der Klasse 10b der Ekhof-Regelschule in Gotha und der Klasse 7a der Förderschule am Andreasried Erfurt.

Die Preisverleihung findet am Montag, 20. Juni 2016, um 17 Uhr in der Rathausdiele Jena statt. Als Umrahmung erklingt Musik von Johann Sebastian Bach mit dem Cellisten Hendrik Zwiener. Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Benefizkonzert zu Gunsten der Stiftung mit Musikern des Gewandhausorchesters und Nobue Ito am Freitag, d. 11. März 2016, 19.30 Uhr in der Rathausdiele Jena

Das Konzert steht unter der Schirmherrschaft des Jenaer Oberbürgermeisters Dr. Albrecht Schröter.

Julius Bekesch, Violine (Konzertmeister des Gewandhauses Leipzig)
Hendrik Zwiener, Violoncello (Gewandhaus Leipzig)
Nobue Ito, Klavier (Hochschule für Musik und Theater Hamburg)

           Ludwig van Beethoven: Klaviertrio D-dur op. 70 Nr. 1 "Geistertrio"
           Max Reger: Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 4 a-moll op. 116
           Johannes Brahms: Klaviertrio Nr. 3 c-moll op. 101

Die drei Musiker haben sich im Regerjahr 2016 zusammengefunden, um ein Programm wieder lebendig werden zu lassen, das gut hundert Jahre zuvor der Pianist und Komponist Max Reger selbst spielte. Gemeinsam mit seinen Meininger Kollegen Hans Treichler und Karl Piening konzertierte Reger, der seine letzten Lebensjahre in Jena verbrachte , als "Meininger Klaviertrio" mit eigenen Werken und den berühmten Klassikern des Repertoires.

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Wir bitten um eine Spende für die Arbeit der Stiftung. Plätze können unter Tel. 03641-448496 oder per E-Mail an mail(at)zwiener-stiftung.de reserviert werden.

Ausschreibung des Preises für Internationale Verständigung unter der Jugend 2016

Die Ulrich-Zwiener-Stiftung schreibt den Preis für Internationale Verständigung unter der Jugend 2016 aus. Diese Auszeichnung würdigt das Engagement junger Menschen im Schüler- oder Studentenalter in Mitteldeutschland für den Austausch und das Zusammenleben von Menschen verschiedener Kulturen. Sie ist mit 500 € dotiert.

Bisherige Preisträger sind u.a. der „Kindersprachbrücke Jena“ e.V. für seine ehrenamtliche Integrationsarbeit und das Christliche Gymnasium Jena für ein selbstorganisiertes Austauschprogramm mit einer chilenischen Schule.

Die Preisverleihung soll im Sommer dieses Jahres in Jena stattfinden. Kandidaten für die Auszeichnung können bis zum 30. März vorgeschlagen werden.

Benefizkonzert zu Gunsten der Stiftung mit Musikern des Gewandhausorchesters und Nadja Zwiener am Sonntag, d. 1. Juni 2014, 17 Uhr in der Aula der Universität Jena

Der europäische Gedanke und ein lebendiger Austausch über alle Ländergrenzen hinweg waren ein Ideal für Prof. Ulrich Zwiener, die Kammermusik zeitlebens eine Bereicherung und Quelle seiner Inspiration. Anlässlich seines Todestages, der sich am 19. Juni 2014 zum zehnten Male jährt, findet zum Andenken Ulrich Zwieners ein Benefizkonzert statt. Sämtliche Erlöse werden für die Arbeit der Stiftung verwendet.

Franz Schuberts “Rosamunde”-Quartett und die Italienische Serenade von Hugo Wolf sind von Musikern des Gewandhausorchesters (Elisabeth Dingstad und Anna Kuhlmann, Violinen; Immo Schaar, Viola; Hendrik Zwiener, Violoncello) zu hören. Nadja Zwiener, Konzertmeisterin von The English Concert, spielt barocke Sololiteratur von Johann Joseph Vilsmayr.

Karten zum Preis von 25€ (Studenten/Schüler 10€) erhalten Sie an der Abendkasse, unter Tel. 03641-448496 oder per E-Mail an mail(at)zwiener-stiftung.de.

G. Heinemann Medizintechnik wird Trikotsponsor für "613km nonstop für die Menschenrechte"

Die G. Heinemann Medizintechnik GmbH aus Kaltenkirchen bei Hamburg unterstützt "613km nonstop für die Menschenrechte" als Trikotsponsor! Wir freuen uns sehr und gehen mit einem Extraschub Motivation in die weitere Vorbereitung!

613km nonstop für die Menschenrechte -
Hendrik Zwiener und Lasse Fankhänel treten für die Stiftung tag und nacht in die Pedale!

10€ für jeden der 613 Kilometer, 6130€ für die Arbeit der Stiftung - dies ist das Spendenziel, wenn Hendrik Zwiener, Vorsitzender des Stiftungsvorstands, und Lasse Fankhänel am 28. Juni 2014 gemeinsam mit 198 anderen Extremradsportlern am Start des Ultramarathons "FichKona" stehen, der vom Gipfel des Fichtelberges in Sachsen (1214m) bis zum Kap Arkona auf Rügen (30m) führt. Ob ein Kilometer oder 500 - wenn Sie "613km nonstop für die Menschenrechte" unterstützen wollen, überweisen Sie den Betrag für eine von Ihnen festgelegte Streckenlänge auf das Konto der Stiftung. Wir stellen dafür gern eine Spendenquittung aus, wenn Sie uns Ihre Postanschrift mitteilen. Ein Trikotsponsor sorgt durch Übernahme aller Unkosten dafür, dass der gesamte Betrag ohne Abzüge der Stiftung zugutekommt. Spenden und Zustiftungen an die Stiftung sind steuerabzugsfähig.

Zur Sonderseite auf dieser Website.

One World One Lab - die Stiftung unterstützt ein interkulturelles Filmprojekt

Die Wissenschaft ist eines der Felder, in dem die verschiedensten Nationalitäten zusammenkommen - über Sprach-, Kultur- und Religionsgrenzen Menschen finden zusammen, um gemeinsam zu forschen.

Aber wie sieht der Forscheralltag in anderen Regionen der Welt aus? Welchen Einfluß haben Politik und kulturelles Umfeld auf die wissenschaftliche Arbeit, unter welchen persönlichen Umständen gehen Forscher ihrer Arbeit nach? Was können wir davon für unser gemeinsames Arbeiten lernen? Wie können wir anhand der Arbeitsweise einen tieferen Einblick in die verschiedenen Kulturkreise bekommen?

Diesen Fragen geht Christian Stern, 34jähriger Tumor-Immunologe am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig, nach und wird im Laufe des Jahres mehre Dokumentationsfilme drehen. Die Stiftung freut sich, ihm dabei mit einer finanziellen Unterstützung zur Seite zu stehen.

Mehr dazu auf der Seite von Christian Stern im Internet.

Information und Interaktion für Verständigung und Menschenrechte - die Stiftung auf Facebook

Seit März 2012 ist die Ulrich-Zwiener-Stiftung auch bei Facebook vertreten. Unter www.facebook.com/sivmr wird mit Text, Bild und weiterführenden Links nicht nur über die Arbeit der Stiftung berichtet, sondern auch über aktuelle Themen rund um die Anliegen der Stiftung informiert. Auch Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden, werden angeboten, so etwa mittels der "Urgent Action"-Appelle von Amnesty International. Besuchen Sie uns!

Preisverleihung an Friedensnobelpreisträgerin Dr. Shirin Ebadi

Dr. Shirin Ebadi, iranische Juristin und Menschenrechtlerin, erhielt für ihren engagierten Einsatz für die Menschenrechte im Iran den Preis für Internationale Verständigung und Menschenrechte der Ulrich-Zwiener-Stiftung 2012.

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(Fotos: Jan-Peter Kasper/FSU(2), Daniela Siebe)


Der Festakt zur Preisverleihung fand am 8. Mai 2012 in der Aula der Friedrich-Schiller-Universität Jena, statt. Die Laudatio hielt Frau Prof. Dr. Katajun Amirpur. Im Anschluss wurde auf dem Podium die Leitfrage: "Demokratie und Menschenrechte – mit dem Islam zu vereinen?" diskutiert.

Artikel auf jenapolis.de

Interviews mit Dr. Shirin Ebadi:
Süddeutsche Zeitung, 14. Juli 2011
Emma, Frühjahr 2011

Für eine neue Ethik der Geldgeschäfte - Umzug zur GLS Bank

Für Geldanlage und Überweisungsverkehr hat die Ulrich Zwiener-Stiftung eine neue Bankverbindung. Bei der Auswahl ihrer Geldgeschäfte hat jede Person oder Institution einen Einfluß darauf, welche Praktiken des Bankings er oder sie unterstützen will. Um den Stiftungszielen soweit wie möglich gerecht zu werden, haben wir uns entschieden, Kunde der ersten sozial-ökologisch Universalbank der Welt, der GLS Bank, zu werden. Unser Konto wird dort unter der Nr. 1130290100 (BLZ 43060967) geführt.

Mit der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in Brüssel -
Die Ulrich-Zwiener-Stiftung fördert  das Freiwillige Soziale Jahr von Florian Lüdtke

Der 19jährige Leipziger Abiturient Florian Lüdtke ist seit September 2009 im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres Teilnehmer des Projektes L'Arche zur Arbeit und zum Zusammenleben mit Menschen mit geistiger Behinderung. Außerdem arbeitet er bei der Anti-Rassismus-Organisation MRAX.
Dieses Projekt, das sowohl dem internationalen Austausch dient als auch den verantwortungsvollen Umgang mit den sozialen Menschenrechten fördert, unterstützt die Ulrich-Zwiener-Stiftung mit einem monatlichen Beitrag zur Deckung der Kosten. Über den Verlauf seiner Aktivitäten berichtet Florian Lüdtke auf seinem Blog.

Preis für Interkulturelle Verständigung unter der Jugend 2009

Am Mittwoch, d. 29. April wurde von der Ulrich Zwiener-Stiftung für Internationale Verständigung und Menschenrechte der Preis für Interkulturelle Verständigung unter der Jugend verliehen. Preisträger im Jahr 2009 ist das Christliche Gymnasium Jena, das den Preis für sein hervorragendes Engagement bei der Realisierung des Chile-Projektes seiner zehnten Klassen erhielt.

Auf Initiative der Spanischlehrerin Dr. Anne Nickel-Gemmeke, die selbst bereits längere Zeit in Chile verbrachte, entstand seit 2005 ein regelmäßiger Schüleraustausch mit dem Colegio Santa Úrsula in Santiago de Chile. Dieser Austausch unterscheidet sich in einigen Punkten von üblichen Austauschprogrammen. Die Kosten für die Reise erarbeiten sich die Schüler selbst im Vorfeld mit Theateraufführungen, Kuchenbasaren, Babysitting usw., was eine bemerkenswerte Leistung über viele Monate erfordert. Neben dem Unterricht in den Klassen der Schule helfen die Schüler auch in der Armenküche mit und gewinnen so auf ganz unmittelbare Weise Erfahrungen im Umgang mit Armut. Laudator Jorge Peña illustrierte in seiner Laudatio mit farbigen Beispieln und Anekdoten, auf welche Weise die Schüler mit den kulturellen Unterschieden in Kontakt kommen.

Die Organisation und Durchführung eines ebenso umfangreichen wie prägenden Projektes - viele Teilnehmer bauen Kontakte nach Chile auf und reisen nach Ende der Schulzeit wieder in das Land - ist eine Aufgabe, die das herkömmliche Maß an persönlichem Engagement jedes Beteiligten weit übersteigt. Sowohl die Arbeit von Dr. Anne Nickel-Gemmeke, die Unterstützung durch die Schulleiterin Susanne Raab wie auch das Engagement jedes einzelnen Schülers verdienen höchste Anerkennung und haben die Jury des Preises bewogen, dem Christlichen Gymnasium unter 8 Bewerbern den Vorzug zu geben.

Neben einem Auftritt der Klasse 10a als Chor mit Gitarrenbegleitung gestaltete auch ein Auszug aus der Theaterproduktion "Räuber Hotzenplotz", mit der die Schüler vor Kindergartenkindern spielen und so Geld für die Reise sammeln, die Verleihung sehr farbig und unterhaltsam.